Site logo
Site logo
<div id="myExtraContent1"> </div>
<div id="myExtraContent5"> </div>

Bellwald, IXS Swiss DH Cup

bellwald1
Bellwald ist das letzte Rennen auf dem Rennkalender. Es ist praktisch schon Tradition. Ein super Ausklingen der Saison. Man sieht alle noch einmal und feiert auch schon ein bisschen in die Wintersaison hinein.

Auf der Strecke steht Spass und abstylen eindeutig im Vordergrund. Alle kennen die Strecke sowiso schon auswendig. Es gibt nur ein paar Löcher in den Kurven welche bis Sonntag immer grösser werden. Unten stecken sie immernoch ein paar coole Wiesenkurven ins Zielgelände. Die machen das ganze noch ein bisschen interessanter. Ich musste mein Fahrwerk der etwas speziellen Piste noch anpassen, was sich als eher schwierig erwies. Aber nach einem Telefon mit Akira-Tuning funktionierte alles so wie es sollte.

Mein Qualilauf und Finallauf waren beide etwa gleich. Ich schlug beides mal meine Füsse von den Pedalen im oberen Teil. Aber ansonsten fuhr ich sauber und hatte viel Spass. Jedoch reichte das längst nicht für eine gute Platzierung. Ich war noch nie schnell in Bellwald aber ich frage mich jedes Jahr wieder wo ich all die Zeit liegen lasse. Naja, nun habe ich wieder ein Winter lang Zeit um genau das herauszufinden und kann hoffentlich nächstes Jahr frisch gestärkt voll angreifen.

Es war nicht die Saison die ich mir gewünscht hatte. Viele Stürze, Defekte und Probleme aber ich habe viel gelernt und hoffe das ich es in der nächsten Saison umsetzen kann.

Danke an Akira-Tuning für die erstklassige Unterstützung!

See you next year!
Nick Walser

bellwald3

bellwald4 (5000x3333)

bellwald1

Anzère, IXS Swiss DH Cup

Walser anzere
Die Strecke in Anzère kannte ich schon von letztem Jahr. Es hat sich nicht viel geändert. Ich hatte hier letztes Jahr ein gutes Resultat und wusste das ich schnell auf der Strecke bin. Deswegen hatten wir am Freitag einfach nur Spass auf der Strecke und spielten ein bisschen herum. Grosse Linienwahl gibt es da sowieso nicht. Jedenfalls war es sehr amüsant und wir waren fast schon traurig als der Lift schon um fünf Uhr die Tore schloss. Aber das war schnell vergessen, denn wir durften in das Spa&Wellnes Bad im Dorf um uns zu entspannen. Das war echt super.

Samstag verlief alles nach dem gewohnten Plan. Ein bisschen Training am Morgen, ausgiebig Mittagessen und dann vorbereiten für die Qualifikation. Ich wollte eigentlich nur ein sauberen Lauf herunterbringen. Ich fuhr auf sicher, pedalierte ein bisschen und hatte einfach Spass. Ein paar kleine Fehler gibts trozdem immer aber mein Lauf war ok und ich war solide auf dem vierten Platz gelandet. Ich war zufrieden, denn ich wusste das ich noch Reserven hatte und mich am Sonntag dann fürs Final noch steigern konnte. Am Abend wurden wir dann sogar in das Bergrestaurant eingeladen wo wir leckere Pasta bekamen und uns den Bauch vollschlagen konnten. Natürlich beendeten wir den Tag wieder im Spa&Wellness.

Walser2
Sonntagmorgen machte ich dann ein paar lockere Läufe um mich einzufahren. Ich wusste was zu tun war. Kaum am Start angekommen, erfuhren wir das es ein Unterbruch gab von über vierzig Minuten. Das ganze Aufwärmen war für nichts. Also alles nochmals von vorne. Als ich dann endlich im Starthaus stand genoss ich noch einmal die tolle Aussicht die man hat über das ganze Wallis. Aber dafür war nicht viel Zeit, die Uhr tickte.
Ich schoss aus dem Start heraus und über die erste flowigen Wiesenwellen. Ich fand sofort den Flow und hatte einen super Lauf. Ich pedalierte mir die Lunge aus dem Leib und gab alles. Etwa in der Hälfte begann ich mein Tempo noch mehr zu steigern. Alles lief so gut. Ich lies die Bremsen voll offen und bretterte vollgas in die Rollercoasterkurven. Die ersten paar gingen gut aber es wurde immer schwieriger die enormen Kräfte zu kontrollieren. Und dann bei einer engen Rechtskurve wurde es dann zu schnell. Auch wenn die Kurve wie eine Wand war. Beide Räder begannen kurz zu rutschen und das genügte um mich in der enormen Kompression aus der Bahn zu bringen. Ich ging angespitzt in den Boden. Ich versuchte so schnell wie möglich wieder aufs Bike zu kommen aber hatte schon ziemliche Schmerzen. Ich rollte noch runter ins Ziel und endete auf einem sehr enttäuschenden elften Platz mit sechs Sekunden auf den Sieger.
Leider muss ich nun das Rennen in Chatel (FRA) auslassen um wieder Topfit in Todtnau (GER) am Start zu sein.

DH Schweizermeisterschaft 2012/IXS swiss DH Cup Wierihorn

walser wierihorn
Zum zweiten Mal fanden die Schweizer Downhill Meisterschaft am Wiriehorn statt. Die Strecke ist in der Schweizer Downhill Szene wohl bekannt. Manche lieben sie, manche hassen sie.

Da ich die Strecke schon sehr gut kannte, liess ich den Trackwalk aus und blieb noch ein bisschen länger im Schatten. Es war fürs ganze Wochenende Sonne angesagt und wir bekamen die Hitze richtig zu spüren. Zum Glück floss ein kalter Bergbach gleich neben dem Fahrerlager wo wir uns regelmässig abkühlen konnten.
Auf dem Bike lief dann zuerst alles gut. Doch leider crashte ich schon beim dritten Lauf ziemlich hart und verletzte mir die Hand. Nach einer kurzen Pause und bisschen Tape konnte ich dann aber weiter trainieren. Doch ich fuhr nicht lange und stürzte wieder ziemlich hart. Danach hatte ich fürs Erste genug und wollte nur noch im kalten Bach liegen.

Am Samstag Abend war dann die SM angesagt. Am Morgen machte ich noch ein paar Feineinstellungen an meinem Setup und versuchte vorallem nicht zu stürzen. Es lief einiges besser als am Vortag obwohl ich auch noch meinen Wechsler in den Steinen liegen liess aber pünktlich zur SM war alles wieder bereit.
Das Motto für die SM ist „Sieg oder Sarg“. Niemand erinnert sich an den zweiten Platz. Mein Lauf fing sehr gut an. Ich traf meine Linien und fühlte mich topfit beim pedalieren. Ich war auf einem super Lauf unterwegs. Doch es kam ganz anders. Etwa nach zwei drittel der Strecke hole ich mir einen Platten. Ich wollte es zuerst gar nicht glauben. Meine Enttäuschung war sehr gross. Aber es war vorbei für mich.
Am Sonntag war dann Zeit für Revanche. Das Finale des IXS Cup am Wiriehorn. Ich sparte meine Kräfte am Morgen und machte nur sehr wenige Trainingsläufe. Ich kannte meine Linie und wusste was zu tun war.

Diesmal war ich noch besser unterwegs. Mit dem Platten von gestern im Hinterkopf pedalierte ich härter und riskierte noch mehr. Wieder gelang mir alles und von einem Platten keine Spur. Ich schoss ins Zielgelände, so schnell wie noch nie. Es fehlten nur noch wenige Meter. In der allerletzten Kurve rutschte das Bike unter mir weg. Zuviel gewagt! Ich hatte keine Chance den Sturz zu verhindern.
Das war echt hart. ......................

Pila, IXS European Cup #4

walser pila
Am Freitagmorgen wachten wir mitten in den italienischen Bergen zu strahlendem Sonnenschein auf. Nach einem guten Frühstück begaben wir uns auf den Trackwalk. Die Strecke in Pila hat alles was man sich wünscht. Sie ist lang, hat sehr technische Passagen, viele Kurven, Sprünge und sehr schnelle Abschnitte. Sie fordert alles von einem Fahrer. Man muss aufpassen, dass man nicht zu viele Trainingsfahrten macht weil sie so viel Spass macht. Ich kannte die Strecke schon von letztem Jahr und fand meine Linien relativ schnell. Nach ein paar Feineinstellungen an meiner Gabel konnte ich schon richtig Gas geben.

Qualifikation
Bei der ersten Fahrt studierte ich noch ein paar Linien bis ich wirklich zufrieden war und mich gut fühlte. Die Strecke wurde immer staubiger, aber das würde sich bald ändern. Als ich mit dem Lift hochfuhr, wurde es immer dunkler. Etwa eine halbe Stunde bevor ich startete begann es zu regnen. Natürlich hatte ich wie die meisten Anderen noch Trockenreifen montiert. Durch die plötzlich veränderten Verhältnisse wussten wir nicht was uns auf der Strecke erwartete. Aber die Devise ist immer dieselbe: Vollgas!
walser pila 2

In den technischen Passagen mit den Steinen und Wurzeln war es ziemlich rutschig aber ich kam mit ein paar Fehlern relativ gut durch. Der Rest lief ganz gut, ein paar „two wheel drifts“ aber auch Passagen wo ich einfach durchrollte. Aber ich kam Sturzfrei ins Ziel und belegte den 19ten Platz.

Final
Das Training begann mit Regen und ich wartete bis zum letzten Moment für meine Trainingsläufe.
Das Wetter war wie am Vortag sehr unvorhersehbar und Sonne und Regen wechselten sich ab. Die Strecke wurde ziemlich rutschig. Ich änderte jedoch meine Linien nicht und versuchte mich so gut wie möglich an die Verhältnisse zu gewöhnen.
Vor dem Finalstart kam dann wieder die Sonne und lange wussten wir nicht ob Trockenreifen oder Schlammreifen. Ich wartete bis kurz vor dem Aufwärmen und entschied mich dann für die Schlammreifen. Dies war definitiv die richtige Entscheidung denn als ich oben ankam begann es sintflutartig zu regnen. Man konnte bloss noch fünf Meter aus dem Starthaus sehen. Was für ein Gefühl wenn man im Starthaus steht und draussen herrschen die schlimmsten Bedingungen die man sich vorstellen kann. Aber ich freute mich denn alles war möglich. Ich gab Vollgas von der Startrampe und stürzte mich ins Unwetter. Die Strecke war nicht wiederzuerkennen, teilweise flossen ganze Bäche die Strecke runter. Ich fuhr jedoch alle „Bigboy Lines“ wie im Trockenen und kam gut voran. Jedoch etwa nach zwei drittel der Strecke riss mein Schaltkabel und meine Hinterbremse versagte. Ich schaffte es noch bis zu den letzten Kurven, wo ich dann so schnell und unkontrolliert reinbrettere, dass es mich von beiden Pedalen schlug und ich kurz vor dem Zielroadgap zum Stillstand kam. Ich musste umkehren und aussen herum und konnte nur noch ins Ziel rollen. Was für eine Enttäuschung. Aber es war der Hammer sich in diesen abartigen Verhältnissen den Berg runter zu stürzen.

walser pila 3

walser pila

UCI Mountainbike World Cup, Val D'Isere FR

Bildschirmfoto 2012-07-31 um 22.06.26
Nach einer langen Fahrt in die Berge von Frankreich erreichten wir schon am Dienstag den Rennplatz. Weltcup #6 fand dieses Jahr in Val d’Isère statt. Im Winter ein bekannter Ort für Skirennen und dieses Jahr zum ersten Mal Schauplatz eines Downhill Weltcups. Natürlich waren alle gespannt wie sich die neue Strecke präsentieren würde.

Am Mittwoch konnten wir uns zum ersten Mal die Strecke genauer anschauen. Schon vom Lift aus konnten wir sehen dass es sehr schnell sein wird. Die Strecke verläuft etwa entlang der schwarzen Piste im Winter. Der Start befand sich auf einem Hausdach, gefolgt von ein paar kleinen Drops und Sprüngen und danach einfach nur noch offene Kurven und sehr schnelle Passagen mit ein paar fetten Sprüngen und Drops. Ein paar seltsam enge Kurven nehmen ein bisschen den Flow aber ansonsten sah die Piste nach viel Spass aus. Ich war gespannt wie sie zum Fahren sein würde und ob ich auf so einer Old-School Strecke gut zurecht kommen würde.

Donnerstag war dann Training angesagt. Nach dem Aufwärmen gingen wir hoch zum ersten Run. Zuerst wollten wir nur locker cruisen und uns alles ansehen und ein wenig ein Gefühl für die Strecke bekommen. Man merkte gut, dass es noch eine neue Strecke ist. Viele grosse Steine lagen noch im Weg und Spuren und Rillen mussten sich zuerst formen. Auch ein grösserer Drop über ein Hausdach machte einigen Fahrern Probleme. Die UCI merkte dann aber schnell, dass der Sprung so nicht funktionierte und änderte die Streckenführung.
Mein Bike wurde von Akira Tuning auf die Strecke und Verhältnisse abgestimmt und ich war sehr gespannt. Schon nach der ersten Fahrt war ich begeistert und gleichzeitig beruhigt das mein Setup perfekt funktionierte und wir die richtigen Änderungen gemacht hatten. Grosse Löcher, grosse Steine und das hohe Tempo fordererten mein Material zum äussersten und es gab einige Defekte und leider auch viele Verletzte. Aber ich fühlte mich von Lauf zu Lauf besser und hatte viel Spass auf der Strecke. Was gibt es besseres als mit Vollgas durch dicke Löcher und Steine zu brettern und driften. Am Abend begaben wir uns nocheinmal auf einen zweiten Trackwalk um eventuell neue Linien und anderes zu finden.
Qualifying
Wir wachten zu blauen Himmel und Sonnenschein auf. Nach dem Frühstück und einem gutem Warmup, gingen wir gleich hoch um ein paar neue Linien auszutesten und uns vorzubereiten auf die anstehende Qualifikation. Die Löcher waren nochmal grösser geworden und die Kurven ausgefahrener. Aber irgendwie machte es noch mehr Spass so und ich konnte schon früh ziemlich Gas geben. Mein Bike bügelte alles weg egal welche Linie ich nahm und somit konnte ich in den schnellen Passagen viel Tempo mitnehmen.
Alle Vorbereitungen liefen nach Plan. Doch es kam alles anders als erwartet. Beim Aufwärmen auf der Rolle wurde es plötzlich immer dunkler. Es zogen Wolken auf. Kurz bevor ich auf den Lift wollte, begann es richtig an zu Stürmen. Das Rennen wurde unterbrochen. Sobald der Lift wieder in Betrieb war , fuhr ich nach oben. Kaum oben angekommen fing es wieder an zu Regnen und zwar ziemlich heftig. Wieder musste das Rennen unterbrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt wusste niemand mehr wie die Streckeverhältnisse sein würden. Ich war wie die meisten anderen mit Trockenreifen am Start. Doch nun war es alles andere als trocken.
Als ich dann endlich im Startgate stand hatte ich keine Ahnung was mich erwarten würde aber ich nahm mir vor so zu fahren als sei es trocken. Mir blieb sowiso nichts anderes Übrig. Einfach Vollgas!
Es lief erstaunlich gut. Ich liess die Bremsen voll offen für maximalen Grip und kam ziemlich weit. Ein paar kleine Fehler aber ich konnte mich auf dem Bike halten. In der letzten Wiesensektion liess ich es dann voll krachen. Obwohl meine Reifen schon ziemlich gefüllt waren und die Wiese rutschig fand ich noch Grip in Rillen und Löchern. Bis ich dann anbremsen musste für die letzte technische und steile Sektion. Ich kam schneller als sonst und hatte zusätzlich die nasse Wiese gegen mich. Das Bike rutschte einfach unter mir weg. Es ging so schnell, ich hatte keine Chance. Auch wenn ich relativ schnell wieder auf dem Bike war, es war vorbei für mich. Am Schluss fehlten mir wieder drei Sekunden für die Qualifikation. That’s Racing...

large_Streckenprofil_DH-World_Cup_Val_dIsre
<div id="myExtraContent7"> </div>
<div id="myExtraContent8"> </div>