Champéry
Weltmeisterschaften Champery

Mit dem Track walk am Montag begann das Training schon aussergewöhnlich früh.
Der Streckenverlauf hatte sich kaum verändert. Dies erachtete ich als Vorteil für mich angesichts meines überaus guten Resultats des Weltcuprennens im vergangenen Jahr.
In der Nacht zum dritten Trainingstag regnete es ein wenig. Dieser Regen vermochte die Strecke aber nicht aufzuweichen und es bildete sich auf der Strecke ein „Schmierseifenfilm“ auf hartem Untergrund. In einer enorm technischen Passage rutschte ich ins Fangnetz und überdehnte meine linke Schulter genau wie an meinem ersten Rennen in Todtnau.
Nach einem Tag Trainingspause hatte ich immer noch starke Schmerzen an der Schulter und somit beschloss ich den Qualilauf nicht zu fahren.
Rennen:
Nur leicht hatte sich meine Schulter gebessert, aber dafür hat sich das Wetter stark verschlechtert.
Ich wusste falls ich das Rennen irgendwie fahren wollte, musst ich mindestens eine Trainingsfahrt vor dem Renn lauf machen. Dank Hilfe der von der Nati zur Verfügung gestellten Physiotherapeuten konnte ich mit Schmerztabletten und einem ordentlichen Tape an der Schulter doch noch ein Training und das Rennen bestreiten.
Die Bedingungen für das Rennen auf der steilsten Downhillstrecke der Welt waren enorm. Ich startete in den Renn Lauf in strömendem Regen ohne auch nur einmal unter solchen Bedingungen gefahren zu sein. Mittels solcher Umstände spielt der Glückfaktor auch in unserem Sport eine grosse Rolle.
Ich machte einige grosse Fehler im Mittelstück welche mich zu viel Zeit kosteten für eine gute Zeit. Zudem stürzte ich noch im unteren Streckenteil wodurch ich eine gute Platzierung komplett vergeben hatte. Schlussendlich belegte ich den 57. Platz.
Diese Heimweltmeisterschaft war ein unglaublich spannendes und schönes Erlebnis für mich. Es freute mich zu sehen wie viele Leute an unserem Sport und auch speziell an uns Schweizer Fahrer Freude haben, uns bewundern, schauen und fragen welches Material wir fahren auch wenn wir eine Randsportart sind.


Champéry DH WC Race
Qualifikation:
Die Quali war am nächsten Tag und das Wetter hatte sich komplett gewendet. Es regnete die ganze Nacht und auch fast den ganzen Tag. Im Training vor der Quali, kam man kaum zum fahren, weil so viele Fahrer die noch anspruchsvoller werdende Strecke kaum mehr fahren konnten.
Auch während meinem Qualilauf regnete es die ganze Zeit. Trotz den widrigen Umständen hatte ich enorm viel Spass in meinem Lauf. Teilweise war ich selbst überrascht wie locker ich all die Fahrfehler wegsteckte und mich einfach aufs weiterfahren konzentrierte. Ich qualifizierte mich als 38. Für das Rennen.
Rennen:
Am nächsten Tag regnete es kaum mehr, aber die Strecke vermochte auch nicht abzutrocknen. Es wurde dadurch auch nicht einfacher. Es bildeten sich enorme Rillen, Bremslöcher und glatte Wurzeln kamen zum Vorschein.
Ich versuchte wieder so locker wie möglich in das Rennen zu starten. Ich merkte schon nach wenigen Metern Fahrzeit, dass die Strecke noch ziemlich gelitten hatte, seit meinem letzten Trainingslauf. Wieder konnte ich einen ziemlich guten Speed von oben bis unten durchziehen. Leider verklemmte mir vor den letzten Sprüngen etwas zwischen Vorderrad und der Gabelbrücke, sodass ich fast keinen Speed mehr hatte und die Sprünge nicht nehmen konnte.
Schlussendlich belegte ich den 47. Platz. Dies bedeutete zugleich dass ich zweitbester Schweizer war an diesem Rennen. Hiermit habe ich auch mein bestes Weltcupergebnis überhaupt erzielt.


Auch während meinem Qualilauf regnete es die ganze Zeit. Trotz den widrigen Umständen hatte ich enorm viel Spass in meinem Lauf. Teilweise war ich selbst überrascht wie locker ich all die Fahrfehler wegsteckte und mich einfach aufs weiterfahren konzentrierte. Ich qualifizierte mich als 38. Für das Rennen.
Rennen:
Am nächsten Tag regnete es kaum mehr, aber die Strecke vermochte auch nicht abzutrocknen. Es wurde dadurch auch nicht einfacher. Es bildeten sich enorme Rillen, Bremslöcher und glatte Wurzeln kamen zum Vorschein.
Ich versuchte wieder so locker wie möglich in das Rennen zu starten. Ich merkte schon nach wenigen Metern Fahrzeit, dass die Strecke noch ziemlich gelitten hatte, seit meinem letzten Trainingslauf. Wieder konnte ich einen ziemlich guten Speed von oben bis unten durchziehen. Leider verklemmte mir vor den letzten Sprüngen etwas zwischen Vorderrad und der Gabelbrücke, sodass ich fast keinen Speed mehr hatte und die Sprünge nicht nehmen konnte.
Schlussendlich belegte ich den 47. Platz. Dies bedeutete zugleich dass ich zweitbester Schweizer war an diesem Rennen. Hiermit habe ich auch mein bestes Weltcupergebnis überhaupt erzielt.

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