World Cup
Weltcup Mont Sainte Anne ( Canada )
24.07.2011

Die Strecke war nass, anspruchsvoll technisch wie auch physisch. Am Donnerstag hatten wir schon das erste Training auf der komplett durchweichten Strecke und ich musste wieder einmal merken, dass keine andere Strecke mit einer solchen Weltcupstrecke vergleichbar ist.
Qualifikation:
Nach eineinhalb Tagen Training fand dann die Quali statt. Die Strecke hatte schon ziemlich gelitten durch die ca. 200 Fahrer und die andauernde nässe.
Dies war bestimmt eines meiner körperlich anstrengendsten Downhillrennen welches ich überhaupt gefahren bin. Nach etwas mehr als 5 Minuten kam ich ins Ziel und Qualifizierte mich auf dem 58. Platz als zweitbester Schweizer für das Rennen.
Rennen:
Am Samstag hatten wir nochmals Training, da die Crosscountry Rennen stattfanden.
Das Wetter hatte sich über Nacht schlagartig gebessert und so konnten wir am Sonntag das Rennen im trockenen fahren.
Die Strecke hatte bis auf einige Waldstücke abgetrocknet und wurde dadurch auch enorm schnell.
Um 14.22 startete ich in meinen Renn lauf. Das Ziel war klar; locker und kräftesparend zu fahren, damit man auch die ganze Strecke, vor allem die technischen Abschnitte mit einem hohen Grundspeed bis ins Ziel durchgefahren kann.
In einer flachen Kurve unter dem Lift rutschte mir dann aber plötzlich das Vorderrad weg. Da auf diese Kurve gleich ein Sprung folgte konnte ich mich nicht mehr retten und ging somit unfreiwillig zu Boden. Als ich mein Bike wieder nehmen wollte um meinen Lauf fort zu setzten merkte ich bald dass dies nicht klappen würde, da mein Vorderrad komplett verbogen war. So musste ich den Rest der Strecke leider zu fuss zurücklegen.
Klar war es schade dass ich das Rennen nicht wunschgemäss beenden konnte, aber zurückblickend muss ich sagen dass das Rennen trotzdem mehr oder weniger erfolgreich war. Durch die gute Qualifikation und auch wie gut ich mit allen Umständen zurechtkam konnte ich doch eine Verbesserung meiner Leistungen feststellen.


Val di Sole DH WC
03.08.2010
Rennen
Das Rennen fand erst am Sonntag statt. Ich machte vor dem Rennen nochmals 2 Trainingsläufe, in welchen ich auch bewusst versuchte schneller zu fahren.
Um 14.12 Uhr startete ich ins Rennen. Mein Ziel war klar und ich startete höchst konzentriert ins Rennen. Alles verlief nach Plan. Ich meisterte den obersten und zugleich auch schwierigsten Teil der Strecke ohne grosse Fehler zu machen. Ich konnte meinen guten Speed vom Training auch im Rennen umsetzen, bis zu einem gewissen Punkt. Ich kam in einer ziemlich steilen Stelle über einen Steindrop mit sehr staubiger Landung, in welcher es mir das Vorderrad auf einem darunterliegenden Gegenstand kurz verwies. Ich versuchte mich zu retten, hatte mit dem hohen Speed aber keine Chance mehr und krachte mit voller Wucht in den nächsten Baum. Nach dem harten aufprall konnte ich meinen Lauf nicht mehr richtig fortsetzen und rollte die restliche Strecke nur noch hinunter. Schlussendlich belegte ich den 74. Rang.
Ich hatte einige härtere Prellungen und Stauchungen. Aber am schlimmsten erwischte es mein rechtes Handgelenk, welches so hart gestaucht ist, dass ich nächstes Wochenende nicht an die Europameisterschaft gehen kann, obwohl ich mich dafür qualifiziert hätte.
Das Rennen fand erst am Sonntag statt. Ich machte vor dem Rennen nochmals 2 Trainingsläufe, in welchen ich auch bewusst versuchte schneller zu fahren.
Um 14.12 Uhr startete ich ins Rennen. Mein Ziel war klar und ich startete höchst konzentriert ins Rennen. Alles verlief nach Plan. Ich meisterte den obersten und zugleich auch schwierigsten Teil der Strecke ohne grosse Fehler zu machen. Ich konnte meinen guten Speed vom Training auch im Rennen umsetzen, bis zu einem gewissen Punkt. Ich kam in einer ziemlich steilen Stelle über einen Steindrop mit sehr staubiger Landung, in welcher es mir das Vorderrad auf einem darunterliegenden Gegenstand kurz verwies. Ich versuchte mich zu retten, hatte mit dem hohen Speed aber keine Chance mehr und krachte mit voller Wucht in den nächsten Baum. Nach dem harten aufprall konnte ich meinen Lauf nicht mehr richtig fortsetzen und rollte die restliche Strecke nur noch hinunter. Schlussendlich belegte ich den 74. Rang.
Ich hatte einige härtere Prellungen und Stauchungen. Aber am schlimmsten erwischte es mein rechtes Handgelenk, welches so hart gestaucht ist, dass ich nächstes Wochenende nicht an die Europameisterschaft gehen kann, obwohl ich mich dafür qualifiziert hätte.
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Champéry DH WC Race
28.07.2010
Qualifikation:
Die Quali war am nächsten Tag und das Wetter hatte sich komplett gewendet. Es regnete die ganze Nacht und auch fast den ganzen Tag. Im Training vor der Quali, kam man kaum zum fahren, weil so viele Fahrer die noch anspruchsvoller werdende Strecke kaum mehr fahren konnten.
Auch während meinem Qualilauf regnete es die ganze Zeit. Trotz den widrigen Umständen hatte ich enorm viel Spass in meinem Lauf. Teilweise war ich selbst überrascht wie locker ich all die Fahrfehler wegsteckte und mich einfach aufs weiterfahren konzentrierte. Ich qualifizierte mich als 38. Für das Rennen.
Rennen:
Am nächsten Tag regnete es kaum mehr, aber die Strecke vermochte auch nicht abzutrocknen. Es wurde dadurch auch nicht einfacher. Es bildeten sich enorme Rillen, Bremslöcher und glatte Wurzeln kamen zum Vorschein.
Ich versuchte wieder so locker wie möglich in das Rennen zu starten. Ich merkte schon nach wenigen Metern Fahrzeit, dass die Strecke noch ziemlich gelitten hatte, seit meinem letzten Trainingslauf. Wieder konnte ich einen ziemlich guten Speed von oben bis unten durchziehen. Leider verklemmte mir vor den letzten Sprüngen etwas zwischen Vorderrad und der Gabelbrücke, sodass ich fast keinen Speed mehr hatte und die Sprünge nicht nehmen konnte.
Schlussendlich belegte ich den 47. Platz. Dies bedeutete zugleich dass ich zweitbester Schweizer war an diesem Rennen. Hiermit habe ich auch mein bestes Weltcupergebnis überhaupt erzielt.


Auch während meinem Qualilauf regnete es die ganze Zeit. Trotz den widrigen Umständen hatte ich enorm viel Spass in meinem Lauf. Teilweise war ich selbst überrascht wie locker ich all die Fahrfehler wegsteckte und mich einfach aufs weiterfahren konzentrierte. Ich qualifizierte mich als 38. Für das Rennen.
Rennen:
Am nächsten Tag regnete es kaum mehr, aber die Strecke vermochte auch nicht abzutrocknen. Es wurde dadurch auch nicht einfacher. Es bildeten sich enorme Rillen, Bremslöcher und glatte Wurzeln kamen zum Vorschein.
Ich versuchte wieder so locker wie möglich in das Rennen zu starten. Ich merkte schon nach wenigen Metern Fahrzeit, dass die Strecke noch ziemlich gelitten hatte, seit meinem letzten Trainingslauf. Wieder konnte ich einen ziemlich guten Speed von oben bis unten durchziehen. Leider verklemmte mir vor den letzten Sprüngen etwas zwischen Vorderrad und der Gabelbrücke, sodass ich fast keinen Speed mehr hatte und die Sprünge nicht nehmen konnte.
Schlussendlich belegte ich den 47. Platz. Dies bedeutete zugleich dass ich zweitbester Schweizer war an diesem Rennen. Hiermit habe ich auch mein bestes Weltcupergebnis überhaupt erzielt.

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DH World Cup Fort William UK
07.06.2010
Die Enttäuschung war riesig, unter anderem auch, weil ich im vergangenen Jahr, fast an der gleichen Stelle die Kette in der Kettenführung verklemmte. Ich entschloss mich meinen Lauf so gut wie möglich mit dem platten Reifen fortzusetzen. Mit der Unterstützung des Publikums gelang mir dies auch ziemlich gut, bis im letzten Drittel der Strecke. Leider hielt meine Felge diese enorme und natürlich auch ungewöhnliche Belastung nicht mehr aus und zerbrach in mehrere Teile.
So konnte ich die Quali nicht einmal zu Ende fahren und an eine Qualifikation fürs eigentliche Rennen war unmöglich.
So konnte ich die Quali nicht einmal zu Ende fahren und an eine Qualifikation fürs eigentliche Rennen war unmöglich.
DH World Cup Maribor
17.05.2010
Die nächsten Tage regnete es dann fast ununterbrochen. Die ganzen Umstände wurden etwas mühsam, aber der Fahrspass dafür umso grösser.
Nach einigen richtig guten Trainings stand dann auch schon die Quali auf dem Programm. Ich begab mich an den Start und fühlte mich bereit für das Rennen. Ich startete und hatte von Anfang an den einen guten Speed und vor allem viel Spass am fahren. Leider dauerte dieser Spass nicht allzu lange an, da mir in einer technischen Waldpassage plötzlich das Vorderrad auf einer Wurzel wegrutschte. Dies ging so schnell, ich hatte keine Chance mich zu retten. Sofort begab ich mich wieder auf mein Bike, damit ich den Lauf fortsetzten konnte. Aber meine Griffe und meine Handschuhe waren voller Schlamm, so konnte ich eine solche anspruchsvolle Strecke nicht bewältigen und musste nochmals anhalten, damit ich zuerst einmal meine Handschuhe an der Hose abputzen konnte. Im Ziel angekommen, war ich einfach nur enttäuscht von meiner schlechten Leistung. Vor allem nach solch guten Rennen in Neuseeland und solch schnelle Trainingsfahrten wusste und weiss ich genau, dass es mit einem normalen Lauf gut für die Qualifikation reichen würde.
Da sich Marcel schon in der 2. Trainingsfahrt den Fuss verletzt hatte, traten wir am Samstagabend schon die Heimreise an.
Als ich Zuhause noch etwas im Internet stöberte fand ich heraus, dass am Sonntag noch ein Lauf des Schweizer 4 Cross Cups in Winterthur stattfand. So machte ich mich am nächsten Morgen nach wenigen Stunden Schlaf auf den Weg zum Rennen.
Das Rennen fand auf der BMX Bahn statt. Da ich mich in der Saisonvorbereitung auf Downhill spezialisiert hatte, konnte ich leider am Gate nicht mehr mit den Besten mithalten. Aber dies konnte ich auf der Strecke wieder wettmachen. Nach einigen Läufen befand ich mich dann auch schon im Finale. Wiederum fiel ich am Start etwas zurück, überholte aber dann schon in der ersten Kurve einen Konkurrenten. Nach dem letzten Anlieger griff ich nochmals voll an indem ich die letzte Sprungkombination souverän sprang und mein unmittelbarer Gegner nicht. Es kam zu einem Photofinish, das ich mit knappen 10 cm verlor. So belegte ich den 3. Rang, womit ich eigentlich zufrieden war, angesichts der Verhältnisse.
Voraussichtlich werde ich am nächsten Wochenende am IXS Cup in Winterberg starten.
Nach einigen richtig guten Trainings stand dann auch schon die Quali auf dem Programm. Ich begab mich an den Start und fühlte mich bereit für das Rennen. Ich startete und hatte von Anfang an den einen guten Speed und vor allem viel Spass am fahren. Leider dauerte dieser Spass nicht allzu lange an, da mir in einer technischen Waldpassage plötzlich das Vorderrad auf einer Wurzel wegrutschte. Dies ging so schnell, ich hatte keine Chance mich zu retten. Sofort begab ich mich wieder auf mein Bike, damit ich den Lauf fortsetzten konnte. Aber meine Griffe und meine Handschuhe waren voller Schlamm, so konnte ich eine solche anspruchsvolle Strecke nicht bewältigen und musste nochmals anhalten, damit ich zuerst einmal meine Handschuhe an der Hose abputzen konnte. Im Ziel angekommen, war ich einfach nur enttäuscht von meiner schlechten Leistung. Vor allem nach solch guten Rennen in Neuseeland und solch schnelle Trainingsfahrten wusste und weiss ich genau, dass es mit einem normalen Lauf gut für die Qualifikation reichen würde.
Da sich Marcel schon in der 2. Trainingsfahrt den Fuss verletzt hatte, traten wir am Samstagabend schon die Heimreise an.
Als ich Zuhause noch etwas im Internet stöberte fand ich heraus, dass am Sonntag noch ein Lauf des Schweizer 4 Cross Cups in Winterthur stattfand. So machte ich mich am nächsten Morgen nach wenigen Stunden Schlaf auf den Weg zum Rennen.
Das Rennen fand auf der BMX Bahn statt. Da ich mich in der Saisonvorbereitung auf Downhill spezialisiert hatte, konnte ich leider am Gate nicht mehr mit den Besten mithalten. Aber dies konnte ich auf der Strecke wieder wettmachen. Nach einigen Läufen befand ich mich dann auch schon im Finale. Wiederum fiel ich am Start etwas zurück, überholte aber dann schon in der ersten Kurve einen Konkurrenten. Nach dem letzten Anlieger griff ich nochmals voll an indem ich die letzte Sprungkombination souverän sprang und mein unmittelbarer Gegner nicht. Es kam zu einem Photofinish, das ich mit knappen 10 cm verlor. So belegte ich den 3. Rang, womit ich eigentlich zufrieden war, angesichts der Verhältnisse.
Voraussichtlich werde ich am nächsten Wochenende am IXS Cup in Winterberg starten.
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