Rennbericht Giant 2W Gravity Enduro NZ
06.05.2013 Racing
Am vergangenen Wochenende bestritt ich zum ersten Mal überhaupt ein Enduro Rennen, welches im neuseeländischen Rotorua stattfand.
Rotorua ist bekannt für seine sehr gut erschlossenen Mountainbikewege. Diese Trails, welche in meinen Augen zu den besten im Lande zählen, waren auch der Grund weshalb ich mich für ein solches Rennen angemeldet habe.
Das Rennen fand am Sonntag statt und beinhaltete 4 Special- Stages welche innerhalb von 5 Stunden absolviert werden mussten.

An solchen Enduro Rennen kennt man die Strecken nicht, man bekommt nur eine Karte und eine kurze Beschreibung dazu.
Ich entschied mich zum Anfang eine relativ downhilllastige Strecke zu fahren, da ich mich dieses Format gewöhnt war.
Anfangs ärgerte ich mich schon über kleine Fahrfehler. Mir wurde aber schnell bewusst, das dies bei solchen Strecken, welche man nicht kennt, unvermeidbar ist. Nach ca 5 Minuten Fahrzeit hatte ich langsam aber sicher das Gefühl, dass ich bald im Ziel sein müsste.
Aber wie gesagt, es ist kein Downhillrennen. In diesem Fall bedeutete das noch ca 3 Minuten auf flachen verwurzelten Singeltrail bis ins ziel zu treten.
Ziemlich erschöpft kam ich im Ziel an, hatte die downhilllastigste Stage absolviert und es warteten noch 3 weitere.
Als nächste entschied ich mich für die längste auf der Karte. 20 Minuten Fahrzeit wurde angegeben. Ich musste etwas an meiner Taktik ändern, sonst verliere ich zuviel Zeit in den unteren Abschnitten.
Ich versuchte Schwung mitzunehmen wie im Downhill und in den den Tretpassagen wie ein Crosscountry Fahrer mit Druck im Sitzen zu treten.
Dies gelang mir sehr gut in Passagen welche klar definiert waren, aber es gab auch sehr viele in welchen ich nicht richtig wusste, soll ich Sprinten, Teleskop-Sattelstütze ausfahren oder nicht.
Noch zwei weitere Stages.
Eine davon war überhaupt nicht mein Ding und ich hatte nicht allzuviel Spass. Passagen davon gingen über frisch gerodeten Wald mit undefinierbaren Wellen, welche man nicht überspringen konnte. Zudem leichtes Gefälle aber zu wenig das man nicht mehr treten musste.
Letzte Stage, war wieder ein sehr cooler Singeltrack am Anfang, sogar mit Sprüngen. Letztes Drittel wieder harte Tretpassagen, Zeit ca. 10 Minuten.
Sehr zu meiner Überraschung belegte ich den 10. Platz von 124 Startenden ( Men 23-39 )
Für mich war es ein erfolgreiches und aufregendes Rennen, was ich Zuhause sicherlich wieder einmal wiederholen werde.

Rotorua ist bekannt für seine sehr gut erschlossenen Mountainbikewege. Diese Trails, welche in meinen Augen zu den besten im Lande zählen, waren auch der Grund weshalb ich mich für ein solches Rennen angemeldet habe.
Das Rennen fand am Sonntag statt und beinhaltete 4 Special- Stages welche innerhalb von 5 Stunden absolviert werden mussten.

An solchen Enduro Rennen kennt man die Strecken nicht, man bekommt nur eine Karte und eine kurze Beschreibung dazu.
Ich entschied mich zum Anfang eine relativ downhilllastige Strecke zu fahren, da ich mich dieses Format gewöhnt war.
Anfangs ärgerte ich mich schon über kleine Fahrfehler. Mir wurde aber schnell bewusst, das dies bei solchen Strecken, welche man nicht kennt, unvermeidbar ist. Nach ca 5 Minuten Fahrzeit hatte ich langsam aber sicher das Gefühl, dass ich bald im Ziel sein müsste.
Aber wie gesagt, es ist kein Downhillrennen. In diesem Fall bedeutete das noch ca 3 Minuten auf flachen verwurzelten Singeltrail bis ins ziel zu treten.
Ziemlich erschöpft kam ich im Ziel an, hatte die downhilllastigste Stage absolviert und es warteten noch 3 weitere.
Als nächste entschied ich mich für die längste auf der Karte. 20 Minuten Fahrzeit wurde angegeben. Ich musste etwas an meiner Taktik ändern, sonst verliere ich zuviel Zeit in den unteren Abschnitten.
Ich versuchte Schwung mitzunehmen wie im Downhill und in den den Tretpassagen wie ein Crosscountry Fahrer mit Druck im Sitzen zu treten.
Dies gelang mir sehr gut in Passagen welche klar definiert waren, aber es gab auch sehr viele in welchen ich nicht richtig wusste, soll ich Sprinten, Teleskop-Sattelstütze ausfahren oder nicht.
Noch zwei weitere Stages.
Eine davon war überhaupt nicht mein Ding und ich hatte nicht allzuviel Spass. Passagen davon gingen über frisch gerodeten Wald mit undefinierbaren Wellen, welche man nicht überspringen konnte. Zudem leichtes Gefälle aber zu wenig das man nicht mehr treten musste.
Letzte Stage, war wieder ein sehr cooler Singeltrack am Anfang, sogar mit Sprüngen. Letztes Drittel wieder harte Tretpassagen, Zeit ca. 10 Minuten.
Sehr zu meiner Überraschung belegte ich den 10. Platz von 124 Startenden ( Men 23-39 )
Für mich war es ein erfolgreiches und aufregendes Rennen, was ich Zuhause sicherlich wieder einmal wiederholen werde.

Rennbericht Nationals Levin NZ
06.05.2013 Racing
Nach meinem etwas dummen Sturz am Rennen in Bluff war für mich Levin das nächste Rennen.
In der Zwischenzeit reiste ich durch Neuseeland und verbrachte enorm viel Zeit auf meinem Enduro Bike in der wunderschönen Natur. Leider hatte ich ich fast keine Gelegenheit mein Downhillbike zu fahren. Hinzuzufügen ist, das ich so viel Spass hatte mit meinem anderen Bike das ich es auch nicht für schlimm empfand.
Die Strecke in Levin war eine anspruchsvolle Downhillstrecke bespickt mit enorm schnellen Passagen, technischen Abschnitten, Tretpassagen und wirklich grossen Sprüngen. Ein Trainingstag muss an den Neuseeländischen Rennen reichen um all das zu üben und möglichst schnell zu fahren. So hatte ich am Ende des Trainingstages Acht Läufe gemacht.
Renntag:
Eine Stunde Training vor dem Qualilauf, das heisst ein Trainingslauf bei so vielen Teilnehmern.
Quali:
Ich konnte mein Tempo vom Training fahren, erwischte die meisten Passagen gut, aber fühlte mich ziemlich schwach auf dem Bike.
Rennen:
Wieder startete ich gut ins Rennen, teilweise hatte die Strecke stark gelitten von all den Fahrern welche vor mir gefahren sind. Ich versuchte etwas mehr zu Pedalieren und vorwärts zu pushen. Dies gelang mir auch, aber ich bemerkte bald wenn ich sicher ins Ziel kommen will, muss ich mich vor den grossen Sprüngen besser regenerieren.
Ich fuhr im Rennen die genau gleiche Zeit wie in der Quali nämlich 3 min 12 sek.
Das bedeutete den 21. Platz.
Zurückblickend kann ich sagen, das Rennen hat sehr viel Spass gemacht, ich war in meinen Rennläufen eigentlich konstant aber einfach zu langsam.
Ich hatte keine Taktik für die Strecke damit ich schnell sein konnte z.b wusste ich im voraus nicht wo pedaliere ich wo erhole ich wo kann ich noch Zeit gutmachen.
Sehr viele Punkte wo ich mich noch verbessern kann, troztdem bin ich nach jedem Rennen glücklich an welchem ich wenigstens das momentane Niveau fahren kann und flüssig ins Ziel komme.



In der Zwischenzeit reiste ich durch Neuseeland und verbrachte enorm viel Zeit auf meinem Enduro Bike in der wunderschönen Natur. Leider hatte ich ich fast keine Gelegenheit mein Downhillbike zu fahren. Hinzuzufügen ist, das ich so viel Spass hatte mit meinem anderen Bike das ich es auch nicht für schlimm empfand.
Die Strecke in Levin war eine anspruchsvolle Downhillstrecke bespickt mit enorm schnellen Passagen, technischen Abschnitten, Tretpassagen und wirklich grossen Sprüngen. Ein Trainingstag muss an den Neuseeländischen Rennen reichen um all das zu üben und möglichst schnell zu fahren. So hatte ich am Ende des Trainingstages Acht Läufe gemacht.
Renntag:
Eine Stunde Training vor dem Qualilauf, das heisst ein Trainingslauf bei so vielen Teilnehmern.
Quali:
Ich konnte mein Tempo vom Training fahren, erwischte die meisten Passagen gut, aber fühlte mich ziemlich schwach auf dem Bike.
Rennen:
Wieder startete ich gut ins Rennen, teilweise hatte die Strecke stark gelitten von all den Fahrern welche vor mir gefahren sind. Ich versuchte etwas mehr zu Pedalieren und vorwärts zu pushen. Dies gelang mir auch, aber ich bemerkte bald wenn ich sicher ins Ziel kommen will, muss ich mich vor den grossen Sprüngen besser regenerieren.
Ich fuhr im Rennen die genau gleiche Zeit wie in der Quali nämlich 3 min 12 sek.
Das bedeutete den 21. Platz.
Zurückblickend kann ich sagen, das Rennen hat sehr viel Spass gemacht, ich war in meinen Rennläufen eigentlich konstant aber einfach zu langsam.
Ich hatte keine Taktik für die Strecke damit ich schnell sein konnte z.b wusste ich im voraus nicht wo pedaliere ich wo erhole ich wo kann ich noch Zeit gutmachen.
Sehr viele Punkte wo ich mich noch verbessern kann, troztdem bin ich nach jedem Rennen glücklich an welchem ich wenigstens das momentane Niveau fahren kann und flüssig ins Ziel komme.



Rennbericht Hunua Race Auckland NZ
17.12.2012 Racing

Da ich mich ohnehin in der Region Auckland aufhalte dachte ich mir das dies eine gute Gelegenheit wäre etwas Downhill zu fahren.
Am Samstag fand das Rennen wie auch das Training statt.
In meinen 5 Trainingsläufen hatte ich allerhand zu tun, unter anderem mein neues Bike wenigstens ein bisschen auf mich anzupassen.
Währenddessen musste ich mir noch die Strecke einprägen und ziemlich viel Mut zusammennehmen, dass ich auch alle Sprünge ( darunter ein 15 Meter weiter Stepdown ) beherrschte.
In den letzten zwei Trainingsläufen gelang es mir noch ein richtig gutes feeling für mein Bke zu entwickeln.
Rennen:
Die Strecke war technisch nicht sehr anspruchsvoll, dafür aber enorm schnell und einige harte Tretpassagen.
Wir hatten zwei Rennläufe wovon der schnellere gewertet wurde.
Im ersten Lauf hatte ich etwas Mühe zu beginn der Strecke, da ich mich zu sehr von den Neuseeländern habe inspirieren lassen und auch kein warm up machte!
Im zweiten Rennlauf wurde nach dem Resultat des 1. Laufs gestartet. Man wusste aber bis zum Start nicht welchen Platz man belegt hatte. Sehr zu meinem erstaunen startete ich als zweitletzter ins Rennen. Diese Situation machte machte mich kurz vor dem Start doch noch etwas nervös.
Gut aufgewärmt startete ich diesmal ins Rennen. Mit dem frisch erweckten Gedanken das ich Chancen auf den Sieg habe schienen mir die Tretpassagen auch nicht mehr so hart.
Mehrheitlich erwischte ich die technischen Passagen besser als zuvor.
Schlussendlich belegte ich den 2. Rang.
Mit diesem Resultat bin ich natürlich mehr als zufrieden.
Vom fahrerischen her bin ich froh das ich wieder einmal die Zeit habe mich voll aufs Biken zu konzentrieren und ich mich dementsprechend weiterentwickeln kann.
DH Schweizermeisterschaft 2012
21.08.2012 Racing

Die Strecke gehört nicht zu meinen Favoriten da sie teilweise schon fast störend schmal ist und viel loses Geröll darauf liegt.
Schon im Vorfeld wusste ich,dass es die grösste Herausforderung ist, den Mix zwischen attackieren und flüssigem fahren zu finden, da die Strecke auch relativ flach ist.
Quali:
Da der Schwizermeisterschaftslauf auch noch am gleichen Abend auf dem Programm stand versuchte ich in der Quali bewusst Kräfte zu sparen. Ich fuhr teilweise etwas unrund aber im gossen und ganzen ziemlich sauber. Dieses gute Gefühl wurde auch mit dem 2.Platz bestätigt.
Rennen:
Einige Stunden später startete ich dann in meinen eigentlichen Schweizermeisterschaftslauf. Vor dem Lauf überlegte ich mir nochmals gründlich wo ich noch etwas Zeit gutmachen konnte, wo ich pedalieren werde und wo ich noch etwas mehr Schwung mitnehmen kann.
Ich war fokussiert und meine Rechnung schien perfekt aufzugehen, Passage für Passage fuhr ich mein Rennen wie zuvor durchgespielt. Kaum in einem Trainingslauf konnte ich die technischen Abschnitte so schnell und gleichzeitig auch kräftesparend fahren. In den Tretstücken gab ich alles und ich hatte richtig Spass beim fahren.
Nach dem Gegenanstieg auf der Teerstrasse liess ich den letzten Tritt bewusst aus und atmete nochmals tief durch bevor ich in den letzten Steilhang einbog. Auch diesen fuhr ich nahezu perfekt. Bis ich in der drittletzten Kurve kurz ca 20 cm von meiner Linie abkam und somit zu eckig in die Kurve einbog. Ich hatte keine Chance mehr zu reagieren und ging zu Boden. So schnell wie nur möglich schnappte ich mein Bike wieder und fuhr ins Ziel. Dies bedeutete 5. Platz für mich an der SM.
Ich war sprachlos und ärgerte mich wie schon lange nicht mehr. Fragen tauchten auf in meinem Kopf wie warum oder hätte ich früher bremsen sollen oder war ich nicht mehr fokussiert? Heute kann ich sagen nein es war nichts von dem. Wenn ich mich beginne zu fragen ob ich hätte bremsen sollen, dann müsste ich in jeder Kurve bremsen. Fakt ist das wenn man sich gut fühlt muss man in einem Rennlauf am Limit fahren von oben bis unten und da gehören Überraschungen dazu. Nur dumm das ich eine so kurz vor dem Ziel erleben musste.
Bei der Siegerehrung gratulierten mir etliche Leute und ausnahmslos jeder war der Überzeugung das ich ohne Sturz gewonnen hätte...

Foto: www.spitznagel.ch