Enduro Series Métabief
19.05.2010 Gespeichert in:Racing | Enduro
Series
Endlich hat nun auch meine Rennsaison begonnen. Wir wählten ein
Rennen der französischen Enduro-Serie aus, welches im nahen
Métabief stattfand. Bei diesen Events werden in zwei Tagen 10
Rennläufe à ca. 10min auf verschiedenen Strecken ausgetragen (am
Samstag 6, Sonntag 4). Die Strecken sind ca. 30% Treten und 70%
Downhill. Gestartet wird Einzeln, wobei die ersten 40 Fahrer der
Gesamtwertung in 20 Sekunden Abstand starten dürfen, und der ganze
Rest (360 Fahrer) muss dann nach Belieben in der nächsten Stunde
die Strecke in Angriff nehmen. Gewonnen hat derjenige welcher (wie
nicht anders zu Erwarten) die 10 Läufe am schnellsten bewältigt.
Dies wollten Namen wie Nicolas Vouilloz, Remy Absalon, Gregory
Noce, Ross Schnell und viele andere mit rasierten Waden und
komischen Brillen.
Nebst den körperlich sehr anspruchsvollen Strecken, den
schlammig-rutschigen Verhältnissen, hatte ich noch mit weiteren
teils skurrilen Schwierigkeiten zu kämpfen. So war zBs. es sehr
schwierig, den Startplatz direkt hinter den Top 40 zu ergattern. Um
diesen wurde mehr gekämpft als um die Sekunden auf dem Trail. Als
dann mein Mundwerk auf die französischen Fluchwörter eingeschossen,
und meine Ellenbogen ausgefahren waren, war mir der 41 Startplatz
auf sicher und somit stand nichts mehr im Wege, Top 10
Platzierungen rauszufahren. Durch den 20 Platz im Verkehrschaos des
ersten Laufes blieb mir eine Top 10 Platzierung verwehrt –
der gesamt 11 Zwischenrang am Samstagabend war aber völlig
o.k.
Am Sonntagmorgen in aller Hergottsfühe ging es mit dem Selben kalten Wetter und den rasierten Franzosenschenkel meiner Gegner weiter. Allerdings machte mir eine hartnäckige Erkältung infolge der kalten Temperaturen vom Vortag so zu schaffen, dass es mir unmöglich war, auf der noch viel tretintensiveren und längeren Strecke richtig Anzugreifen. Ich entschied mich nach Schüttelfrost und sonstigen üblen Dingen den Nachhauseweg anzutreten
Zusammenfassen kann man sagen: Samstag TOP, Sonntag FLOP.
P.S. Danke für die gute Unterstützung im Vorfeld von Christophe.
Am Sonntagmorgen in aller Hergottsfühe ging es mit dem Selben kalten Wetter und den rasierten Franzosenschenkel meiner Gegner weiter. Allerdings machte mir eine hartnäckige Erkältung infolge der kalten Temperaturen vom Vortag so zu schaffen, dass es mir unmöglich war, auf der noch viel tretintensiveren und längeren Strecke richtig Anzugreifen. Ich entschied mich nach Schüttelfrost und sonstigen üblen Dingen den Nachhauseweg anzutreten
Zusammenfassen kann man sagen: Samstag TOP, Sonntag FLOP.
P.S. Danke für die gute Unterstützung im Vorfeld von Christophe.
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